Teneriffa – Mehr Delphine und ein Wal

Nach unserem Ausflug per Auto von heute Vormittag entscheiden wir uns am Nachmittag ganz spontan dazu, noch einmal mit dem Boot vor die Steilküste zu fahren. Also wieder ins Auto und schnell ab an den Hafen; wir haben wieder Glück mit dem Parken, direkt an der Hafeneinfahrt wird gerade ein Platz frei. Wir sind eigentlich zu spät dran für die Tour, aber auch hier haben wir Glück und das Boot fährt heute ausnahmsweise etwas später und wir können noch mit.

Es geht wieder raus aus dem Hafen auf offene Meer und wir freuen uns schon auf die Delphine… die sieht man ja eigentlich immer – heißt es – und vielleicht haben wir ja heute Glück mit eine Wal.

Und wir haben Glück… es gibt wieder jede Menge Delphine und nach gut einer halben Stunde bekommt der Skipper von anderen Booten einen Tipp und dreht ab Richtung Puerto de Santiago. Und wir bekommen tatsächlich „unseren“ Wal zu sehen. Der ist gerade auf Nahrungssuche und folgt wohl einem Fischschwarm; das macht ihn unberechenbar und so taucht er immer wieder ab, um dann an irgendeiner Stelle plötzlich wieder aufzutauchen, meisten da wo gerade keiner ihn erwartet 😉

So spielt er eine Weile mit uns Verstecken, das Boot folgt mit einem guten Abstand und dann müssen wir leider auch schon abdrehen; unsere Zeit mit den so faszinierenden Meeressäugern neigt sich für dieses Mal dem Ende zu und das Boot steuert auf die Bucht von Masca zu.

Doch es kommt noch ein kleines Highlight. Auf der Fahrt frage ich den Bootsmann, ob tatsächlich Adler in der Steilküste nisten, davon hatten wir im Vorfeld gelesen. Die Antwort lautet „Ja“; und ein paar Minuten später ändert der Skipper dann plötzlich die Richtung und gibt Vollgas. Er ist tatsächlich so nett und will mir den Adlerhorst zeigen! Ein paar Minuten Fahrt später sind wir an Ort und Stelle und können den Horst bestaunen, der zwar leider unbesetzt ist aber trotzdem sehr eindrucksvoll in der Steilwand „klebt“.

Es geht nun endgültig zur Bucht von Masca, schließlich ist dort noch eine Badepause vorgesehen, aber diesmal geht keiner ins kalte Wasser. So genießen wir die fast schon abendliche Stimmung – es geht langsam auf den Sonnenuntergang zu – auf dem Boot. Nach kurzer „Rast“ nehemn wir noch eine Gruppe Wanderer auf und steuern dann entlang der Küste wieder auf Puerto de Santiago zu. Auch diesmal hat sich der Ausflug voll und ganz gelohnt!

 

 

 

 

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