Edersee-Atlantis – Tag 2

Nach einem gemütlichen Frühstück wird erst einmal gepackt und dann kommt der bange Blick aus dem Fenster… es schüttet wie aus Eimern…

… doch so schnell wie der Regen kam verschwindet er auch wieder – der Rest des Tages ist zwar starl bewölkt (wie gestern auch schon) aber trocken (wie gestern eben nicht).

Wir machen uns also wieder auf den Weg zum Edersee; heute steht zuerst die Südseite des Sees auf dem Programm. Unser erster Stopp ist das Dörfchen Rehbach. Dort gibt es jede Menge Bootsanleger – nur können dort zur Zeit eben keine Boote anlegen… Außerdem führen dort Gleise in den See, über die Boote in und aus dem See transportiert werden können – nur dummerweise enden diese Gleise zur Zeit deutlich oberhalb des Wasserspiegels.

 

Weiter geht es zum wohl interessantesten Ziel – Alt Bringhausen. Das kleine Dorf unterhalb der Burg Bring wurde ebenfalls dem Erdboden gleich gemacht, die alte Eder-Brücke zerstört und der Friedhof mit Betonplatten gesichert. Vom Burgberg – der normalerweise eine Insel ist – hat man einen tollen Blick und kann erahnen , wo überall einmal Häuser gestanden haben. Auch Friedhof und Brücke sind sehr beeindruckend.

 

Da die Brücke von hier aus ohne Gummistiefel leider nicht ganz zu erreichen ist beschließen wir einmal um den See auf die andere Seite zu fahren – nach Scheid. Von dort aus kommt man mit Hilfe eines trocken liegenden Anlegers bis zur Ederbrücke… unglaublich auf einer gepflasterten Rampe zu stehen, auf der 1914 als letzte Fahrzeuge wohl Pferdefuhrwerke gefahren sein müssen. Die Brücke wurde vor der Flutung gesprengt, aber das macht sie als Fotomotiv umso spannender.

 

Von Scheid geht es dann zum Schloss Waldeck hoch über dem See. Hier hat man einen tollen Blick auf den See und den niedrigen Wasserstand.

 

Abschließend geht es auf dem Weg zurück noch einmal an die Sperrmauer und auch darüber hinweg. Auf der „anderen“ Seite verspeisen wir noch ein leckeres Würstchen, bevor es dann wieder auf den Heimweg geht.

 

Kommentare sind geschlossen